Artikel mit Fallbeispiel:Patientenvorstellung im Langformat
Michael Huber, veröffentlicht im Mitgliederrundbrief der AGTCM
Während in der Lehrpraxis ein wesentliches Ziel ist, unter realistischen Praxisbedingungen immer selbstständiger Patient*innen zu behandeln, beschäftigen wir uns im „Langformat“ ca. drei Stunden mit einem Patienten. Dabei wird jeder Schritt von der Anamnese über Diagnose bis zur Behandlung im Detail besprochen:
• welche Schlüsse wir aus den Aussagen des/der Patientin ziehen,
• wie wir weiter fragen,
• welche Differentialdiagnosen für die Probleme des/der Patientin möglich sind,
• was wir sehen, hören und tasten können und
• wie das zu den geschilderten Symptomen passt
• usw.
Die Patientenvorstellungen werden protokolliert, und im Folgenden soll ein Auszug aus dem achtseitigen Protokoll einer Patientenvorstellung ein etwas plastischeres Bild dieses Kursformates ermöglichen.


